Vitamine – Beziehungsmanagement

Ich denke jedem von uns ist bewusst, dass Vitamine eine entscheidende Rolle für unseren Körper spielen. Ob es nun die Stärkung der Abwehrkräfte oder der Beitrag zur körpereigenen Energiegewinnung ist, um nur zwei Beispiele zu nennen, Vitamine sind unverzichtbar in unserer Ernährung. Nur Vitamin D kann von unserem Körper selbst hergestellt werden und ist somit nicht essentiell. Alle anderen Vitamine müssen wir mit der Nahrung für unseren Körper ergänzen. Darauf müssen wir bewusst achten, denn zum Beispiel die wasserlöslichen Vitamine B und C werden nicht im Körper gespeichert, sondern direkten Weges bei Überschuss mit dem Urin ausgeschieden. Die vielen anderen fettlöslichen Vitamine wie A, D, E oder K können wir im Körper zwischenlagern. Das hat zum einen erst mal den großen Vorteil, dass wir etwas mehr Spielraum bei der Regelmäßigkeit der Zufuhr haben. Auf der anderen Seite birgt es die Gefahr der Überdosierung und somit in letzter Konsequenz das Risiko einer negativen bis hin zu schädlichen Beeinflussung unseres Körpers. Also wie schon so oft müssen wir feststellen: Die richtige Dosis spielt eine entscheidende Rolle in unserer Ernährung, um das Beste aus unserem Körper herauszuholen.

Das Wort „Vitamin“ an sich bedeutet in gewisser Weise die chemische Verbindung (Amin) des Lebens (Vita).  Und damit steigen wir schon direkt in die Analogie zu unserer Karriere ein. Denn auch hier brauchen wir Verbindungen für unseren beruflichen Lebensweg. Diese Verbindungen sind vielleicht nur bedingt chemisch. Möglicherweise könnten wir uns auf chemisch im Sinne von Grund-Sympathie also Körperchemie einigen. Schließlich können wir beispielsweise jemanden gut riechen oder aber dieser jemand stinkt uns. Aber da wir hier von einem professionellen Umfeld, dem Arbeitsplatz sprechen, handelt es sich bei den Karriere-Verbindungen eher um etwas Strukturelles.

Vitamin B im Sinne von „Beziehungen spielen lassen“, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, ist bereits seit langer Zeit eine Redewendung. Allerdings ist es ein Ausdruck, der auch negativ behaftet ist, da er häufig eine wahrgenommene unfaire Vorteilsnahme impliziert. Das muss aber nicht so sein, deshalb möchte ich an dieser Stelle ein bisschen tiefer in die Thematik eintauchen. Ein bewusster Umgang mit unserem beruflichen Umfeld ist ein essentieller Baustein in unserer Karriere Ernährung.

Zu einem gesunden Beziehungs- oder auch Netzwerk Management gehört zunächst die eigene Kenntnis über den Bedarf. Ähnlich wie bei den Vitaminen, müssen wir unsere Vitaminquellen und deren empfohlene Tagesdosis kennen, um überhaupt etwas bewusst steuern zu können. Unser Körper im Gegenteil zu unserer Karriere, hilft uns mit Symptomen häufig bei Fehlverhalten gegenzusteuern, bevor es zur körperlichen Schädigung kommt. Bei den beruflichen Beziehungen merken wir hingegen erst sehr spät, wenn wir unter Mangelerscheinungen leiden. In der Regel ist es zu spät. Es ist selbstverständlich, aber darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, es gibt natürlich keine Richtlinie zur empfohlenen Tagesdosis für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber dies hat einen großartigen Vorteil:  Wir dürfen und müssen uns den Bedarf selbst erarbeiten. Wir können unsere Vitamindosierung selbst festlegen und auch steuern.

Dazu sollten wir natürlich ein paar Dinge berücksichtigen: Klassischer Weise fangen wir mit einer Stakeholder Analyse an. Stakeholder sind zunächst einmal Menschen oder Gruppen, die ein Interesse an der Sache haben. Die Sache sind in dem Falle allerdings wir selbst. Stakeholder können zudem Menschen sein, bei denen wir der Meinung sind, dass sie ein Interesse an der Sache haben sollten. Ganz konkret analysieren wir somit Menschen, die

a) entweder ein Interesse an unserer Person oder unseren Fähigkeiten haben,

b) oder von denen wir meinen, dass sie ein Interesse an uns beziehungsweise unseren Fähigkeiten haben sollten.

Im Regelfall ergibt sich die Kategorie a von selbst. Das sind zunächst einmal die Sympathisanten, mit denen wir offensichtlich sowieso schon sehr viel zu tun haben. Sie kommen quasi in unserer täglichen Nahrung vor.

Bei der zweiten Kategorie wird es dann etwas komplexer. Das sind Menschen, bei denen wir Interesse an unserer Person erzeugen müssen. Da besteht im schlimmsten Fall beim Startzeitpunkt x noch gar keine Verbindung, weil man sich überhaupt noch nicht kennengelernt hat. Wohingegen wir davon ausgehen können, dass wir aktiv dazu beigetragen haben, wenn wir bei uns bekannten Personen auf Desinteresse stoßen. Grundsätzlich gilt, üblicherweise sind Personen, die wir von unseren Fähigkeiten überzeugen wollen, nicht unbedingt regelmäßig in unserem Alltag präsent. Eine Komponente des Beziehungsmanagements ist somit die Frage danach, wie gut mich die Person überhaupt kennt?

Diese eindimensionale Betrachtung ist allerdings nicht ausreichend. Wir müssen diesen Gedanken um eine Dimension erweitern: Ist es überhaupt relevant, dass diese Person Kenntnis über uns hat? Hilft uns eine Beziehung zu diesem Menschen in irgendeiner Form weiter? Und hier müssen wir uns mehrere Aspekte anschauen:

Eine Beziehung kann uns auf vielerlei Weise weiterhelfen. Wir können zum Beispiel von der Person lernen. Oder aber diese Person kann anderer Leute Kenntnis über uns erweitern, kann uns ins Gespräch bringen. Im besten Falle kann sie uns sogar an unerwarteter Stelle die Chance verschaffen, andere Menschen kennenzulernen. Vielleicht ermöglicht uns dieser Kontakt mit der Person unsere Herausforderungen leichter zu lösen, weil sich unsere Talente ergänzen. Denken wir nur an die unverdauten Talente. Zwischenmenschliche Beziehungen können unseren beruflichen Lebensweg somit aus unterschiedlichen Gründen bereichern.

Summa Summarum geht es bei der Steuerung und Planung unserer zwischenmenschlichen Beziehungen um den Multiplikator Effekt. Das klingt für den einen oder anderen unpersönlich, wenn wir über die Karriereernährung sprechen und diese planen. Dennoch; wir wollen hier ganz konkret unsere Nahrung mit Vitaminen ergänzen und das in der richtigen Dosis.

Nehmen wir das einfache Beispiel des Apfelbaums von der Blüte bis zum Fallobst, um uns das Zusammenspiel aus „Multiplikator Effekt“ und der „Kenntnis über uns“ zu verdeutlichen. Im Frühjahr fangen die Apfelbäume an zu blühen. Hinter der Blüte steckt unheimlich viel Vitamin-Potential, denn sie kann zu einem Apfel reifen. Allerdings nur, wenn die Bienen und Hummeln die Bestäubung übernehmen. In unserer beruflichen Stakeholder Management, ist ein Mensch im Stadium einer Apfelbaumblüte noch kein Multiplikator. Es sind aber Menschen, die uns bereits sehr gut kennen und uns wohlgesonnen sind. Sie wissen um unsere Talente, behalten es aber für sich oder setzen dieses Wissen nicht effektiv ein. Bei diesen Menschen ist es wichtig, das Potential einzuschätzen. Sehen wir die Möglichkeit, mit diesen Menschen gemeinsam zu reifen? Wenn ja, müssen wir unsere Chance ergreifen und den Reifungsprozess zu beschleunigen. Unsere Aufgabe besteht darin, die Multiplikator Effekte, die wir sehen bei der Person zu initiieren. Die Grundvoraussetzungen sehen gut aus. Es ist ein Mensch aus unserem regelmäßigen Umfeld, denn wir sind der Person gut bekannt. Ein Vertrauensverhältnis ist da. Das ermöglicht uns Prozesse zu initiieren. Wir können solche Menschen fragen, unsere Mentoren oder Coaches zu werden, um von ihnen zu lernen. Wir können sie bitten, uns in ihrem Kontaktkreis eine Tür zu öffnen, indem sie uns zum Beispiel an ihrem beruflichen Alltag teilhaben lassen. Das sind Optionen, die uns diese Menschen ermöglichen können, aber die sie selbst noch nicht identifiziert haben. Wir helfen ihnen quasi lediglich, diese Optionen zu sehen. Einmal gesehen nehmen sie sie wie selbstverständlich wahr.

Und so reift die Apfelblüte zur Frucht. Es bildet sich der pflückreife Apfel und die Ernte ist zum Greifen nah. Ein solcher reifer Apfel im Sinnbild unserer Stakeholder sind diejenigen in unserem Umfeld, die uns gut kennen und diese Kenntnis auch effektiv einbringen. So werden sie zu einem Multiplikator über uns und setzen uns in ihrem Umfeld in Szene. Sie sind im Prinzip unsere größte und einfachste Chance, unseren beruflichen Vitaminhaushalt anzureichern. Und doch sind gerade diese oftmals unsere leicht vertanen Chancen. Wir greifen einfach nicht zu, weil wir sie nicht als pflückreif erkennen. Wer nicht in die Baumkrone schaut, der sieht auch keine Früchte. Wir gehen davon aus, dass diese Menschen uns gut kennen. Das lässt vermuten, dass sie auch unsere Talente sehr gut einschätzen können. Sie haben die Möglichkeiten uns weiter zu bringen. Sei es, weil wir von ihnen viel lernen können oder weil sie uns bei anderen entsprechend in Szene setzen können. Wichtig ist nun, dass diese Menschen verstanden haben, welche Rolle sie für uns spielen. Nur so komplettieren sie unseren Vitaminhaushalt. Dazu müssen wir sie darüber informieren, welchen Weg wir gehen wollen.  Sie müssen Klarheit über unsere Karriereziele haben oder darüber wie sie uns helfen können. Je konkreter wir mit ihnen sprechen, desto gezielter können sie ihren Einfluss nehmen. Das ist eine gewisse Instrumentalisierung der zwischenmenschlichen Beziehung, um den Multiplikator Effekt gezielt auszurollen. Wir dürfen aber an dieser Stelle nicht vergessen, dass diese Menschen sowieso bereits über uns multiplizieren. Wir nehmen lediglich die Chance wahr und steuern über die Beziehungsführung, dass sie ihren Multiplikator-Effekt auch in unserem Interesse einsetzen. Also warum nutzen wir sie nicht gezielt und aktiv?

Wenn wir einen Apfel in seiner Pracht übersehen haben und er vom Baum fällt, wird er sogenanntes Fallobst. Im Lebensmittelbereich spielt es als Wirtschaftsobst schon eine untergeordnete Rolle und so ist es auch bei unserem beruflichen Vitaminhaushalt. Sie sind nicht ohne weitere Zubereitung nutzbar. Im Grunde haben wir diese Menschen kaum kennengelernt und zusätzlich haben sie für uns keinen relevanten Multiplikator Effekt. Wir müssten in zwei Dimensionen Energie hereinstecken. Hier ist das Verhältnis von Nutzen und Aufwand unangemessen. Beziehungsaufbau ist irrelevant für unsere Karriere.

Bis hier hin ist soweit alles irgendwie logisch nachvollziehbar und folgt dem Kreislauf des natürlichen Umfeldes. Mit ein klein wenig besonnenem Umgang können wir hier unseren Vitaminhaushalt managen.

Ein Apfel liefert allerdings nicht alle Vitamine. Wir müssen also unsere Nahrung weiter ergänzen, um unseren Vitaminhaushalt vollständig im Griff zu behalten. Und hier kommt eine entscheidende vierte Kategorie in unserem Beziehungsmanagement ins Spiel. Ich nenne sie die „Nahrungsergänzung“. Sie wächst nicht an unserem Apfelbaum, der sinnbildlich für unser Beziehungsmanagement steht. Es sind Menschen, die keinen großen Platz in unserem Alltag einnehmen, aber große Multiplikatoren sind und bereits zu Dritten über uns multiplizieren, ohne ein eigenes Bild von uns zu haben. Sie haben den Einfluss, der unsere Karriere verhungern lassen oder sättigen kann. Hier haben wir gar keine andere Wahl als zu handeln. Diese Menschen haben kein vollständiges Bild von uns, eventuell haben sie gar keines. Möglicherweise deckt sich ihre Wahrnehmung unserer Person nicht mit dem Bild, das wir von uns selbst haben. Der berufliche Alltag offeriert uns keine oder nicht ausreichend Berührungspunkte. Kurz gesagt: Sie sind kein Teil unserer täglichen Ernährung. Das ist die Falle für die funktionalen Netzwerker unter uns, die wir gerne nur bei aktueller Relevanz kommunizieren. Kurz- und mittelfristig spielen diese Verbindungen keine Rolle. Ziele werden trotzdem erreicht, Erfolge eingestrichen. Wenn wir also nur auf das hier und jetzt schauen, wird uns in dem Bereich ein Vitamin-Vakuum entstehen und die Mangelerscheinungen werden sich zu spät äußern. Was ist also zu tun?  In erster Linie geht es darum, unsere Nahrung mit diesen essentiellen Vitaminen zu ergänzen. Das heißt konkret, wir müssen Kontaktpunkte erstellen und Beziehung aufbauen. Dieser Mensch muss uns einfach besser kennenlernen. Schritt für Schritt müssen wir die Nahrungsergänzung in unserer Nahrung mit aufnehmen, bis sie greifbar nah als pflückreifer Apfel in natürlicher Form unserer Nahrungsaufnahme zur Verfügung stehen. Diese Form der karrierebezogenen Nahrungsergänzung ist übrigens die in Verruf stehende Vitamin B-Pflege. Es handelt sich also keineswegs um eine unfaire Vorteilnahme, sondern vielmehr um ein intelligentes vorausschauendes Beziehungsmanagement.

Zum besseren Verständnis macht es an dieser Stelle Sinn über die „Push/Pull Strategie“ nachzudenken. Sie ist ein beliebtes Mittel in der Forschung und Entwicklung und auch im Marketing. Sie findet ihre Grundidee in dem Lean Management. Dabei geht es zum einen darum, die Bedürfnisse der Kunden durch die Arbeit zu befriedigen (Pull), aber eben auch neue Bedürfnisse der Kunden durch die Arbeit zu wecken (Push). Diese Logik kann auch sehr gut Anwendung auf das Beziehungsmanagement finden. Wir haben Ambitionen und Träume, die wir kennen und erreichen möchten. Das heißt, wir möchten etwas erreichen, von dem wir Kenntnis haben. Das ist der erste Schritt. Das ist unser „Push“. Aber wir haben ganz schnell unser Gegenüber erdrückt, wenn von der Seite nicht auch an uns gezogen wird. Nur weil wir etwas wollen, will unser Umfeld nicht automatisch das Gleiche. Wir brauchen also den „Pull“ aus unserem Umfeld, um unsere Ziele zu erreichen. Und gerade bei den Personen, die in der Kategorie Nahrungsergänzung eingeordnet sind, müssen wir frühzeitig diesen „Pull“ generieren. Sie haben die Hebel in der Hand uns dabei zu unterstützen. Sie haben eben nur heute nicht das Wissen über uns in der Hand und ziehen somit nicht an unserem Hebel. Hier ist es unsere Aufgabe, ein Bedürfnis an unserer Arbeit und Person zu generieren.

Was heißt das nun konkret in der Anwendung? Wir müssen unser Umfeld vor unserem geistigen Auge sortieren nach Apfelblüten, reifen Äpfeln über das Fallobst bis hin zur Nahrungsergänzung. Dabei möchte ich vorwegnehmen, dass wir die Menschen nicht grundsätzlich in Schubladen stecken. Aber themenbezogen, haben wir sie nun für uns in das Schema einsortiert. Dem folgt dann der strategische Ansatz. Wir müssen uns überlegen, wie wir diese Stakeholder managen möchten. Die Strategien sollten konkrete Pläne sein, damit wir auch regelmäßig unseren Fortschritt kontrollieren können. Das fühlt sich im ersten Moment unmenschlich und überstrukturiert an, aber eine konsequente Umsetzung eines gezielten Beziehungsmanagements halte ich für eine der größten Herausforderung. Ein solcher Plan kann nur vorsehen, dass wir in regelmäßigen Abständen mit bestimmten Menschen zu einem Thema ins Gespräch kommen. Es kann auch bedeuten, dass wir uns vornehmen gewisse Menschen über einen Arbeits- oder Projektfortschritt regelmäßige Informationen zukommen zu lassen. Vielleicht suchen wir auch ganz konkret mit einer Person das Gespräch und bitten sie unser Mentor zu sein. Es ist also keinesfalls so berechnend, wie häufig unterstellt, es ist vielmehr die gezielte Sicherstellung einer Beziehungspflege. Wir Menschen sind unterschiedlich, manchem geht das sowieso leicht von der Hand. Ein bisschen Small Talk hier ein bisschen schäkern da und das Beziehungsmanagement läuft wie von alleine.

Ich sage es gerne immer wieder, eine Mangelerscheinung äußert sich erst sehr spät, voraussichtlich zu spät. Wir müssen zudem auch die Überdosierung im Auge behalten: Speziell bei der Kategorie „Nahrungsergänzung“, kann eine übermäßige Vitaminaufnahme nachteilige Nebenwirkungen haben. Sowohl der Mensch selbst als auch das sonstige Umfeld kann wie bereits erwähnt das Beziehungsmanagement als Versuch der unfairen Vorteilnahme wahrnehmen.

Alles in allem gehört sicherlich viel menschliches Geschick dazu, wie immer, wenn es um Beziehungsebenen geht. Nichtsdestotrotz kann uns eine ausgeprägte Struktur im Umgang mit Beziehungsmanagement auch helfen, die Balance zu halten. Es gibt uns die Chance, bewusst nach unseren eigenen Kriterien den Vitaminhaushalt zu beeinflussen. Das hat nichts mit Manipulation oder unfairer Vorteilnahme zu tun. Es geht darum, die zur Verfügung stehende Hilfe zu erkennen und anzunehmen. Einzig die Tatsache, dass diese Hilfestellung nicht aktiv angeboten wird, so wie uns die Werbung die Vitaminpräparate anpreist, lässt uns zögerlich sein. Es ist nur natürlich, dass wenn wir Unterstützung brauchen, wir sie uns holen. Ob es nun Freunde sind, ob wir uns Dienstleistungen einkaufen oder ob wir zum Arzt gehen, im Lebensalltag haben wir das verinnerlicht. Es ist ein normaler Vorgang, den wir auch in unseren beruflichen Karriere-Alltag übernehmen müssen. Beim Beziehungsmanagement geht es darum, einen Vitaminmangel gar nicht erst aufkommen zu lassen, in dem wir uns vorbeugend schützen.